Steckertypen: Der richtige Anschluss

Anfangs herrschte bei den Ladesteckern großes Chaos, inzwischen haben einige E-Autos mehrere Anschlüsse, um flexibel zu sein. In Europa sind vor allem die hier gezeigten Stecker verbreitet.

Das erwartet dich hier

Schuko

Das Notkabel hat einen Typ-2-Anschluss fürs Auto, das andere Ende passt in normale Haushaltssteckdosen. Eine „In-Kabel-Kontrollbox“ (ICCB) übernimmt Steuerung und Kommunikation, die Ladeleistung ist mit 2,3 bis 3,7 kW sehr niedrig.

Der Schuko-Stecker passt in eine normale Haushaltssteckdose.

Typ 2 (Mennekes)

Dieser Stecker ist innerhalb der EU als Standard normiert, AC-Ladesäulen müssen laut Verordnung einen Typ-2-Anschluss haben. Vorteil des Steckertyps: Er ist flexibel für ein- und dreiphasiges Wechselstromladen mit bis zu 43 kW Ladeleistung nutzbar

MENNEKES-Stecker Typ2

Typ 2 (Mennekes): Dieser Stecker ist innerhalb der EU als Standard normiert (© Mennekes).

CCS (Combined Charging System)

Das auch Combo 2 genannte Ladesystem besteht aus einem Typ-2-Stecker, der unten um zwei weitere Kontakte erweitert wurde. Damit sind grundsätzlich Gleichstromladungen mit über 350 kW möglich, aktuell geben DC-Schnellladesäulen aber meist nur bis 50 kW ab. Leistungsstärkere sollen kommen.

CCS Typ 2

CCS (Combined Charging System): Das Ladesystem wird auch Combo 2 genannt (© Phoenix).

Chademo

Das Ladesystem aus Japan ist für das Gleichstromladen geeignet und deckt Ladeleistungen von 50 bis etwa 150 kW ab, künftig kann es auch mehr sein. Zudem bietet es die Möglichkeit zu bidirektionalem Laden.

ChaDeMo Stecker

Chademo: Das Ladesystem aus Japan ist für das Gleichstromladen geeignet (© Chademo).

Tesla

Der Supercharger gleicht äußerlich dem Typ-2-Stecker, allerdings sind die Pins anders belegt. So sind auch Gleichstromladungen mit Leistungen von rund 120 kW möglich.

Tesla Tankklappe

Tesla: Der Supercharger gleicht äußerlich dem Typ-2-Stecker (© Hans-Dieter Seufert).

Text: Annette Bender-Napp

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