Welche Heizung ist die richtige für mich?

Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Heizungsarten, mit denen man sich ein warmes Zuhause schaffen kann. Doch für welches Heizsystem soll ich mich entscheiden? Wir zeigen dir die jeweiligen Vor- und Nachteile.

Die Temperaturen sinken und die ersten Schneeflocken sind gefallen – eindeutige Anzeichen dafür, dass der Winter eingebrochen ist. Wer wünscht sich da nicht ein behaglich warmes Zuhause, indem man es sich so richtig gemütlich machen kann? Doch welche Wege gibt es, sich diese Wärme in die eigenen vier Wände zu holen?

Womit heizen deutsche Haushalte?

In Deutschland ist Gas der am weitesten verbreitete Energieträger, der zum Heizen genutzt wird. Laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft wird in fast der Hälfte der Wohngebäude in Deutschland mit Gas geheizt. Auf Gas folgt Heizöl, das gut in einem Viertel der Wohngebäude zur Wärmeerzeugung genutzt wird. Drittbeliebtester Energieträger der Deutschen ist die Fernwärme (13,7 %). Strom (2,7 %), Elektro-Wärmepumpen (1,8 %) und Festbrennstoffe wie Holz, Holzpellets, Koks und Kohle (6,1 %) werden in Deutschland eher selten zum Heizen verwendet.

Infografik: Wie Deutschland heizt | Statista

Auch wenn erneuerbare Energien zum Heizen eine bisher geringe Verbreitung haben, sind sie im Zusammenhang mit der Energiewende auf dem Vormarsch.

Kritieren zur Auswahl der passenden Heizung

Jedes Heizsystem hat seine individuellen Vor- als auch Nachteile. Diese lassen sich anhand verschiedener Kriterien, wie etwa der Umweltverträglichkeit, des Installationsaufwands, des Platzbedarfs sowie der Kosten messen. In Abhängigkeit von den individuellen Bedürfnissen der Bewohner und den Wohnbedingungen kommt diesen Kriterien eine unterschiedliche Relevanz zu. Oft haben auch die Größe und der Standort des Hauses sowie die Anzahl der Bewohner Einfluss auf die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Anlage. Gleichzeitig sollte langfristig geplant und zukünftige Entwicklungen bezüglich Preis und Verfügbarkeit des Energieträgers bedacht werden. Ebenso kann eine staatliche Förderung ein Argument für eine bestimmte Heizungsanlage darstellen.

Vor- und Nachteile verschiedener Heizsysteme im Überblick

Vorteile Nachteile
Gasheizung
  • klimaschonend: nur geringe CO2-Emissionen durch effiziente Brennwerttechnik
  • vergleichsweise günstig im Betrieb und in der Anschaffung
  • platzsparend: es wird kein Lagerraum benötigt
  • die begrenzte Ressource Erdgas hängt von Importen aus dem Ausland ab
  • Preisentwicklung ungewiss und kein Kauf auf Vorrat möglich
  • regelmäßige Wartung notwendig
Ölheizung
  • sehr effiziente Nutzung der im Öl gebundenen Energie
  • Unabhängigkeit beim Nachtanken: freie Wählbarkeit des Lieferanten und des Zeitpunkts
  • Unabhängigkeit von vorhandener Infrastruktur
  • die begrenzte Ressource Erdöl hängt von Importen aus dem Ausland ab
  • relativ hoher CO2-Ausstoß bei der Verbrennung
  • hoher Platzbedarf für Heizkessel und Öltank
Fernwärme
  • zukunftssicher
  • gute CO₂-Bilanz
  • kein Installationsaufwand und Lagerkapazitäten notwendig

 

  • Nutzung abhängig von örtlichen Gegebenheiten
  • kaum Wechselmöglichkeiten zu anderen Anbietern oder Heizungssystemen
  • fehlender Wettbewerb hat negativen Einfluss auf das Preisniveau
Nachtspeicher-heizung
  • Anschaffungskosten und Installationsaufwand sind niedrig
  • geringer Platzbedarf
  • kaum Wartung notwendig
  • hohe Betriebskosten v.a. im Hinblick auf steigende Strompreise
  • niedriger Wirkungsgrad
  • Umweltbilanz stark vom gewählten Stromtarif abhängig
Wärmepumpe
  • niedrige Energiekosten
  • umweltfreundlich: hoher Anteil der Heizenergie stammt aus natürlichen Energiequellen
  • lange Haltbarkeit und geringer Wartungsaufwand sowie Platzbedarf
  • Installation abhängig von örtlichen Gegebenheiten
  • oft hohe Erschließungskosten
  • teilweise aufwändige Genehmigungsverfahren
Pelletheizung
  • regenerativ, zukunftssicher & klimaneutral
  • Preisstabilität für nachwachsende Brennstoffe
  • Unabhängigkeit von Energieversorgern
  • hoher Platzbedarf für Heizkessel und Pelletlager
  • hohe einmalige Investitionskosten
  • erhöhter Wartungsaufwand
Solarheizung
  • regenerativ, zukunftssicher & klimaneutral: Nutzung unbegrenzt verfügbarer Sonnenenergie
  • CO2-neutral
  • Unabhängigkeit von Energieversorgern
  • meist nur in Kombination mit anderen Heizsystemen einsetzbar
  • Gebäude bedarf geeigneter Bedingungen für Anbringung der Sonnenkollektoren
  • Abhängigkeit des Wirkungsgrads von Lage, Witterung und Jahreszeit
Brennstoffzellen-Heizung
  • umweltschonend & effizient: sehr geringe Emissionen bei hohen Wirkungsgrad
  • 2in1-Lösung: gekoppelte Wärme- und Stromerzeugung
  • Vergütung für die Netzeinspeisung überschüssiger Energie
  • Benötigung einer Erdgasleitung im Haus
  • hohe Anschaffungskosten
  • erhöhter Wartungsaufwand

Gasheizung

Gasheizungen erzeugen Wärme durch die Verbrennung von Erd- oder Flüssiggas.

Gas verbrennt sehr klimaschonend und gibt im Vergleich zu anderen fossilen Energieträgern die geringsten CO2-Emissionen frei. Heizungsanlagen, die mit Gas arbeiten, zeichnen sich ebenso durch geringe Betriebs- und Anschaffungskosten aus. Daneben besteht nur ein niedriger Bedarf an Platz, da keine Brennstoff-Lagerung notwendig ist. Ebenso besticht eine moderne Gasheizung durch einen hohen Brennwert und Wirkungsgrad.

Bei Gasheizungen muss bedacht werden, dass Erdgas eine begrenzte Ressource ist und meist aus dem Ausland und nur zu einem kleinen Anteil aus Deutschland kommt. Damit ist die Preisentwicklung von der weltpolitischen Lage beeinflusst und ein günstiger Kauf auf Vorrat nicht möglich. Für Versorgungssicherheit sorgt die Energiewirtschaft jedoch stetig. Daneben ist zu beachten, dass Gasheizungen regelmäßig gewartet werden müssen.

Tipp: Die Gastarife der EnBW überzeugen durch Fairness und einen ausgezeichneten Service. Den passenden Gastarif für deine Bedürfnisse kannst du ganz einfach online berechnen.

 

Ölheizung

Ölheizungen funktionieren durch die Verbrennung von Heizöl.

Ölheizungen zeichnen sich durch einen hohen Wirkungsgrad aus, da die im Öl gebundene Energie sehr gut genutzt wird. Ein weiterer Vorteil dieser Heizung liegt in der Unabhängigkeit und Flexibilität. Der Lieferant und ein günstiger Zeitpunkt zum Nachtanken des Öltanks kann frei gewählt werden. Durch diese Unabhängigkeit sind auch keine besonderen Anforderungen an die Umgebung des zu beheizenden Wohnraumes notwendig.

Der Trend zu Ölheizungen ist jedoch leicht rückgängig, was unter anderem mit dem Aufkommen umweltfreundlicherer Heizungsarten zusammenhängt. Die Umweltbilanz solcher Heizungsanlagen ist durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe eher negativ zu bewerten, da bei der Verbrennung von CO2, Schwefel sowie Schadstoffe freigesetzt werden. Zudem ist Öl eine importabhängige sowie begrenzte Ressource. Deswegen werden heutzutage Ausgleichsmaßnahmen mit regenerativen Energieträgern vorgeschrieben. Genauso wie bei Gasheizungen empfiehlt sich für eine Ölheizung eine jährliche Wartung. Im Vergleich zur Gasheizung benötigt eine Ölheizung jedoch ausreichend Platz für Heizkessel und Öltank.

 

Fernwärme

Bei dem Bezug von Fernwärme wird die Wärme nicht vor Ort produziert, sondern über ein Rohrsystem in das Gebäude transportiert.

Zum Heizen wird häufig der Überschuss an Wärme aus Fabriken und Kraftwerken genutzt. Damit gilt eine Fernheizung als unkompliziertes und umweltschonendes Heizsystem. Es muss weder Platz für eine eigene Heizungsanlage im Keller vorhanden sein, noch muss ein Schornstein angebracht werden. Damit kann man sowohl an Kosten als auch an Installations- und Wartungsaufwand sparen.

Fernwärme kann jedoch nicht jeder nutzen. So muss der örtliche Energieversorger Fernwärme anbieten und der Standort des eigenen Hauses bereits an das Fernwärmenetz angeschlossen sein. Wenn einmal die Entscheidung für dieses Heizsystem gefallen ist, bestehen keine Wechselmöglichkeiten zu anderen Anbietern. Auch der Wechsel zu anderen Heizsystemen gestaltet sich schwierig. Durch das Monopol jedes Fernwärmenetzes im umliegenden Land und den dadurch fehlenden Wettbewerb zwischen den Anbietern wird das Preisniveau negativ beeinflusst.

 

Nachtspeicherheizung

Nachtspeicherheizungen bzw. Elektroheizungen sind elektrisch betrieben und wandeln Strom in Wärme um.

Die größten Vorteile von Nachtspeicherheizungen sind die niedrigen Anschaffungskosten und der geringe Installationsaufwand. Zudem hat dieses Heizsystem keinen großen Platzbedarf, da weder Brenner, Brennstofflager oder Schornstein benötigt werden. Darüber hinaus bedarf es bei Elektroheizungen so gut wie keiner Wartung. Profitieren kann man von günstigen Nachtstromtarifen, die jedoch nicht von allen Energieversorgern angeboten werden.

Der Nachteil von Nachtspeicherheziungen sind die hohen Betriebskosten. Zwar hängt der Grad der Umweltfreundlichkeit vom gewählten Stromtarif ab, jedoch gelten Elektroheizungen durch ihren hohen Verbrauch als wenig effizient. Damit eignet sich solch eine Heizungsanlage eher für Räume oder Gebäude, die nur temporär beheizt werden oder über eine gute Wärmedämmung verfügen.

Tipp: Mit dem Tarifrechner der EnBW ermittelst du den passenden Wärmestrom-Tarif für deine Anforderungen und genießt das Angebot von günstigem Nachstrom.

 

Wärmepumpe

Wärmepumpen machen sich zum Heizen die Umweltenergie aus dem Boden, der Luft oder dem Grundwasser zu Nutze. Dementsprechend gibt es eine Reihe von verschiedenen Wärmepumpen-Varianten, die unterschiedliche Energiequellen nutzen (z.B. eine Luftwärme- oder Erdwärmepumpe).

 

Da Wärmepumpen die natürliche und damit kostenlose Wärmenergie nutzen, fallen die Heizkosten niedrig und die Umweltbilanz positiv aus. Zudem zeichnet sich dieses Heizsystem durch eine lange Haltbarkeit und nur wenig Wartungsaufwand aus. Ebenso benötigt eine Wärmepumpe keinen Lagerplatz und man kann von niedrigen Verbrauchs- und Betriebskosten profitieren. Gleichzeitig macht man sich mit dieser Heizungsart unabhängig von steigenden Energiepreisen.

Was die Installation einer Wärmepumpe einschränkt, ist die Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten. Gegebenenfalls sind hohe Erschließungskosten, wie beispielsweise Tiefenbohrungen, notwendig. Zudem existieren teilweise aufwändige Genehmigungsverfahren zur Nutzung einer Wärmepumpe.

Tipp: Der Wärmepumpentarif der EnBW bietet einen günstigen Verbrauchspreis für den benötigten Strom zum Betrieb der Wärmepumpe.

 

Pelletheizung

Pelletheizungen erzeugen Wärme durch die Verfeuerung von Pellets in einem Heizkessel.

 

Dieses Heizsystem überzeugt vor allem durch seine Klimaneutralität und Nachhaltigkeit. Bei der Verbrennung von Holz wird so viel CO2 freigesetzt, wie ein Baum im Laufe seiner Wachstumsphase gebunden hat. Zudem macht man sich mit einer Pelletheizung unabhängig von Energieversorgern und sichert sich langfristig ab, da Holz ein nachwachsender Rohstoff ist. Gleichzeitig ist mit einer Preisstabilität für regenerative Brennstoffe zu rechnen.

Pelletheizungen eignen sich besonders für Häuser mit einer ausreichenden Verfügbarkeit von Platz für den Heizkessel, die Fördereinrichtung und die Lagerfläche der Pellets. Daneben ist mit zwar einmaligen, jedoch hohen Investitionskosten zu rechnen. Zudem kommt es bei der Förderung der Pellets zum Kessel zu einer kurzfristigen Geräuschentwicklung. Ebenso muss man bei einer Heizungsanlage, die mit Pellets betrieben wird, mit einem erhöhten Wartungsaufwand rechnen.

 

Solarheizung

Eine Solarthermieanlage macht sich die kostenlose und unbegrenzt verfügbare Sonnenenergie zu Nutze. Dazu werden meist auf dem Hausdach Sonnenkollektoren angebracht, welche die Sonnenstrahlung aufnehmen und in Wärmeenergie umwandeln.

 

Eine Solarheizung ist damit ein regeneratives sowie zukunftssicheres Heizungssystem und arbeitet völlig emissionsfrei. Zudem können Solaranlagen schnell und unkompliziert installiert werden.

Voraussetzung für die Nutzung von Solarheizungen ist die passende Winkelung und Ausrichtung des Hausdaches sowie eine ausreichende Tragfähigkeit des Gebäudes. Bei der Gewinnung von Wärme durch Sonnenenergie bestimmt die Sonneneinstrahlung und damit die Lage, Witterung und Jahreszeit die Effektivität der Energieproduktion. Solarheizungen lassen sich zwar vollständig zur Warmwasserbereitung verwenden, jedoch deckt eine Solarheizung besonders in den Wintermonaten nicht den gesamten Wärmebedarf. Deswegen werden Solarheizungen meist nur in Kombination mit anderen Heiztechniken eingesetzt.

Störer: EnBW solar+ mit SENEC-Technologie

 

 

Tipp: Wusstest du übrigens, dass wir auch eine Solar-Lösung für dein Zuhause anbieten? Mehr Infos dazu auf unserer Homepage.

 

 

 

Brennstoffzellen-Heizung

Das Brennstoffzellen-Heizgerät erzeugt Strom sowie Wärme durch die elektrochemische Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff. Der Sauerstoff kommt aus der Umgebungsluft und Erdgas liefert eine Leitung den benötigten Wasserstoff. Mehr Informationen zur Technik hinter einer Brennstoffzelle erhältst du im Blogbeitrag „Mini-Kraftwerk für den Heizungskeller“.

Die technologisch anspruchsvolle Brennstoffzelle ist ein sehr klimaschonendes und gleichzeitig hocheffizientes Heizsystem. Bei der Reaktion von Sauerstoff und Wasserstoff wird nur wenig CO2 freigegeben. Ein weiterer großer Vorteil ist die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme. Der Strom kann zum einen für den Eigenverbrauch genutzt werden. Zum andern kann überschüssige Energie gegen eine Vergütung in das Netz eingespeist werden. Die entstandene Wärme kann sowohl zum Heizen als auch zur Warmwasserbereitung verwendet werden. Zudem kann man von hohen Fördermitteln bei dem Einsatz einer Brennstoffzelle profitieren.

Ein Brennstoffzellen-Heizgerät lässt sich nicht für jeden Wohnraum nutzen. Lediglich Ein- oder Zweifamilienhäuser, Gewerbeimmobilien sowie Neubauten eignen sich für diese Heizungsart. Zudem wird eine Erdgasleitung im Haus benötigt. Daneben ist mit vergleichsweise hohen Anschaffungskosten sowie mit regelmäßigen Wartungsarbeiten zu rechnen.

Tipp: Mehr Informationen über die Vorteile, die Technik und Fördermöglichkeiten der Brennstoffzellen-Heizung findest Du hier.

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  1. Kommentar von Mia am 12. November 2018

    Bekannte hatten mit neulich von Spiegelheizungen erzählt. Diese sollen auch recht sparsam sein. Wenn man so wie sie eine PV-Anlage auf dem Dach haben ist das natürlich doppelt gut. Diesen Gedanken werde ich gerne an meinen Vermieter herantragen.

  2. Kommentar von Marta am 9. November 2018

    Heizöl ist ja für viele Nachkriegsbauten oft einzige das verbaute Heizsystem gewesen. Erst in der letzten Zeit kommen Gas und Wärmepumpen verstärkt zum Einsatz. Wenn jetzt sogar schon Treibstoff aus Klärschlamm in die engere Auswahl kommt bleibt es für die Zukunft spannend.

  3. Kommentar von Mia am 30. Oktober 2018

    Bekannte überlegen, ob sie nicht in Erdwärme investieren sollten. Schließlich ist diese Energie in ausreichendem Umfang vorhanden. Wenn die Erschließungskosten weiter nach unten gehen, wäre diese Energie vielleicht auch etwas für die breite Masse.

  4. Kommentar von Helga am 26. Oktober 2018

    Recht vielen Dank für die gr+ndliche Analyse unterschiedlicher Heizsysteme! Wir haben uns für die Gasheizung entschieden, aber Anfang der Heizseason sollte einer der Heizkörper operativ renoviert werden https://www.installateur.wien Dank effektiven Arbeiten funktioniert nun das System gut. Dazu haben wir noch weitere Vorschläge zur Modernisierung erhalten. Recht danke für die Tipps und hilfsreiche Ratschläge! Lehrreiche Ideen aus dem Artikel kommen bestimmt zur Hilfe!

  5. Kommentar von Johannes am 17. Oktober 2018

    Meine Eltern müssen sich umgehend für eine neue Heizung entscheiden, da der alte Heizungskessel defekt ist. Danke für die Übersicht zu den Vor- und Nachteilen der Modelle. Wegen der Unabhängigkeit von jeglicher Infrastruktur werden sie wohl bei einer Ölheizung bleiben. Ist es eigentlich besser im Sommer schon Heizöl zu kaufen? Oder wird es nach Weihnachten auch noch mal günstiger?

  6. Kommentar von Heizungsnotdienst Stuttgart am 5. Juli 2018

    Sehr hilfreicher Artikel !:) Bei der Überlegung eines Heizungs kauft sollte dieser Artikel auf jedenfall studiert werden

  7. Kommentar von Gerd H. am 19. Juni 2018

    Hallo! Ich bin nicht sicher, ob das hier richtig ist, aber ich möchte trotzdem versuchen hier meine Frage zu stellen. Und zwar schreiben Sie oben auch über Pelletheizungen. Ich suche momentan nach Angaben zum Aufwand bzgl. Aschebehälter einer Pelletheizung: Auf der Seite blog.windhager.com/15-jahre-pellets-heizen-ein-erfahrungsbericht/ stand, dass „im Winter nur ein bis zwei Mal die Aschebox leeren müssen.“ Auf der Seite https://www.solaranlagen-portal.de/pellets-systeme/pellet-heizung.html hatte ich aber gelesen, dass alle ein bis zwei Wochen eine Leerung nötig ist.
    Aber was stimmt denn nun – oder sind da doch so große Unterschiede in den Systemen? Wenn ich jeden zweiten Tag leeren muss ist die Pelletheizung wohl eher nichts für uns, aber bei ein zwei mal im Winter vielleicht schon.
    Außerdem vielen Dank für den guten Überblick im Artikel! LG

  8. Kommentar von Thomas am 30. Mai 2018

    Zum Thema Preisstabilität bei Pellets kann man sagen, dass Pellets deutlich stabiler sind als Heizöl, aber auch dass erst seit ein paar Jahren kaum noch Schwankungen zu sehen sind: https://www.pelletshome.com/pelletspreise . In den letzten 10 Jahren lag so der Preis bei 4,7 Cent/kWh. Und es lohnt sich Pellets in den Sommermonaten auf Lager zu kaufen, da ab Mai der Preis saisonal sinkt auf 4,5 Cent. Klingt zwar erstmal nicht viel, allerdings liegt zwischen Winter und Sommer ein Unterschied von 0,5 Cent/kWh, oder anders gesagt 10 %.