Was bei einem Umzug wichtig ist

Wer eine neue Wohnung sucht, sollte auch den energetischen Zustand der Wunschwohnung prüfen. Ansonsten können unerwartet hohe Zahlungen für Strom und Heizen leicht das Haushaltsbudget sprengen.

Kind in UmzugskartonMit dem aufkommenden Frühling liebäugelt so mancher mit einem Umzug in eine neue Mietwohnung. Wer bei der Suche auf dem Wohnungsmarkt ein solches Objekt findet, welches den eigenen Vorstellungen entspricht und bei dem auch die Kaltmiete stimmt, sollte jedoch auch prüfen, wie es um den energetischen Zustand der Wohnung bestellt ist. Ansonsten droht nach Abschluss des Mietvertrags eventuell eine böse Überraschung, wenn die Kosten für Strom und Heizung unerwartet hoch ausfallen. Wer die folgenden Tipps beachtet, kann bereits bei der Wohnungsbesichtigung herausfinden, ob sich die Energiekosten voraussichtlich in einem normalen Rahmen halten werden. Außerdem haben wir eine Checkliste für euch, in der alle wichtigen Punkte für den Umzug zusammengefasst sind. Mit dem Online-Umzugsservice könnt ihr zudem ganz bequem Strom und Gas ummelden. So zieht die EnBW einfach mit euch mit.

Isolierte Lage

Eine gute Lage der Wohnung ist nicht nur eine Frage der Verkehrsanbindung – auch die räumliche Lage im Haus sollte beachtet werden. Denn wenn die Wohnung an möglichst vielen Seiten von anderen Wohnungen umgeben ist, wirken diese wie eine Isolierung. Das senkt die Heizkosten in der kalten Jahreszeit. Weniger günstig sind Räume mit vielen Außenwänden. Im Idealfall sollte die Wohnung auch nicht über dem Keller oder unter dem Dachboden liegen, vor allem, wenn diese nicht gedämmt sind.

Alles dicht?

Damit die Heizenergie auch in der Wohnung bleibt, sollten die Fenster mindestens doppelt verglast sein und zudem gut schließen. Letzteres lässt sich bereits bei der Besichtigung prüfen. Einfach bei geöffnetem Fenster ein Blatt Papier auf den unteren Fensterrahmen legen, dann das Fenster schließen und versuchen, das Papier wieder herauszuziehen. Steckt es fest, ist alles OK. Falls es sich jedoch leicht herausziehen lässt, liegt ein Problem bei der Abdichtung vor.

Heizung und Warmwasser prüfen

Das Thermostat am Heizkörper sollte sich leicht aufdrehen lassen. Während der Heizperiode sollte sich der Heizkörper schnell erwärmen, und es sollten keine Geräusche wie Blubbern oder Pfeifen zu hören sein. Wenn ein Blubbern zu hören ist, könnte es auch sein, dass die Heizung mal wieder entlüftet werden müsste. Danach geht es weiter zu den Wasserhähnen. Prüft, ob warmes Wasser sofort aus der Leitung kommt. Falls nicht, kann dies ein Indiz für schlecht isolierte Wasserrohre sein. Oder es ist auch möglich, dass die Zirkulationspumpe nur im Bedarfsfall anspringt. In Zwei- und Drei-Familien Häusern ist das aufgrund der ständigen Warmwasserzirkulation und der damit verbundenen hohen Wassererwärmungskosten durchaus sinnvoll. Am besten erkundigen, wie es sich mit der Zirkulationspumpe verhält.

Grünes Licht beim Energieausweis

Und ganz wichtig: Lasst euch unbedingt den Energieausweis zeigen, aus dem die Effizienzklasse der Wohnung hervorgeht. Vermieter müssen diesen unaufgefordert vorlegen bzw. die Effizienzklasse bereits in der Immobilienanzeige angeben. Wird die Wohnung in der Kategorie A+ bis B eingestuft, ist alles im grünen Bereich. Die Klassen C bis E stehen für eine mittelmäßige und F bis H für eine schlechte Energiebilanz.

Checkliste zum Aufspüren verdeckter Energiefresser

Die von der Europäischen Kommission geförderte Kampagne SMERGY bietet eine nützliche Checkliste zum Herunterladen an, die alle oben genannten Tipps berücksichtigt. Die Liste richtet sich zwar in erster Linie an Studenten, ist aber auch für alle anderen Wohnungssuchenden von Nutzen. Mit einem einfachen Punktesystem gibt sie bei der Besichtigung schnell Auskunft darüber, wie es um den energetischen Zustand der Wohnung bestellt ist und ob die Nebenkosten voraussichtlich im Rahmen bleiben. Die oben genannte Checkliste zum Abhaken finden Sie hier.

Wohnung gefunden – und jetzt?

Umkreiste Wohnungsannonce in einer ZeitungWenn ihr endlich eure Traumwohnung gefunden habt und sie möglichst viele der oben genannten Energiekriterien erfüllt, heißt es jetzt: Kartons packen und ran an den Umzug! Allerdings müsst ihr auch beim Umzug selbst an viele organisatorische Dinge denken, z.B. den Mietvertrag kündigen, die GEZ informieren oder sogar einen Babysitter organisieren. Vergisst man da etwas, kann es ganz schnell stressig werden. Damit ihr nichts überseht, haben wir euch auf unserer Homepage eine praktische Checkliste im PDF-Format zusammengestellt. Auf dieser sind alle Punkte zusammengefasst, die man dabei klären sollte.

Mit dem EnBW Umzugsservice könnt ihr außerdem direkt Strom und Gas ummelden. Das funktioniert ganz einfach mit dem Online-Umzugsformular: Darin müssen nur die wichtigsten Informationen – etwa Adressen und Zählerstand – eingetragen werden und die EnBW erledigt für euch den Rest. Und das nicht nur in Baden-Württemberg, denn mit der EnBW erhaltet ihr in ganz Deutschland attraktive Tarife. Mehr Informationen darüber findet ihr hier auf unserer Umzugsseite.