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Wasserstoff

Wie wir die Energie der Zukunft vorantreiben

Die Nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung legt den Grundstein für eine neue Ära in der Energie­versorgung – der Zukunft mit Wasser­stoff. Für eine sichere Versorgung braucht es strategische Partner­schaften, neue Wege in der Erzeugung sowie eine moderne Infrastruktur. Mit unserer Kompetenz und Erfahrung helfen wir mit, die Energie­zukunft Wirklichkeit werden zu lassen.

9.040 km

lang soll das deutsche Wasserstoff-Kernnetz bis 2037 werden.

60 %

des Wasserstoff-Kernnetzes nutzt bestehende Erdgasleitungen.

100 Mio. t

Wasserstoff sollen 2030 in Europa produziert werden.

2045

soll laut Nationaler Wasserstoffstrategie die Deckung des deutschen Bedarfs auf nachhaltig erzeugtem Wasserstoff basieren.

Im Fokus

Öhringen: bis zu 100 Prozent Wasserstoff im Erdgasnetz

Wasserstoff im Erdgasnetz – geht das? Ja. Mit den Projekten Wasserstoffinsel Öhringen und Netzlabor H₂-100 haben wir das von November 2021 bis April 2025 getestet: Anfangs wurden 30 Prozent Wasserstoff in ein örtlich begrenztes Erdgasnetz eingespeist. Anschließend wurde der Anteil erhöht. Auch bei 100 Prozent Wasserstoff ist ein sicherer und zuverlässiger Betrieb des Erdgasnetzes möglich.

Mehr Informationen zum NETZlabor H₂-100 Öhringen

Geschäftsfelder
Wie wir Wasserstoff zur Erfolgsgeschichte machen

Der Aufbau der Wasserstoff­wirtschaft ist eine Mammut­aufgabe. Wir gehen den Umbau auf allen Ebenen an: von der Erzeugung über den Handel, den Transport bis hin zur Speicherung. Nutzen werden wir Wasserstoff auch selbst: dafür bauen wir unsere Kraftwerke in Altbach/Deizisau, Stuttgart-Münster und Stuttgart-Gaisburg sowie Heilbronn um und machen sie schrittweise bereit für die Umstellung auf Wasserstoff.

Erzeugung
Aus Sonne und Wind wird Wasserstoff

Immer wieder müssen Wind- und Solar­parks abgeschaltet werden, wenn zeitgleich zu viel Strom entsteht. Elektrolyseure wandeln den Strom aus erneuerbaren Energien und Wasser in Wasserstoff um. So lässt sich die Energie in Erzeugungs­spitzen speichern und dorthin transportieren, wo Bedarf besteht.

Wie man Wasserstoff herstellt

Handel
Wasserstoff aus dem In- und Ausland

Insgesamt wird das Potential an erneuerbaren Energien in Deutschland nicht ausreichen, um die entstehenden Bedarfe durch Wasserstoff­produktion im Inland decken zu können. Daher werden Importe maßgeblich zur Deckung der Wasserstoffbedarfe beitragen – mit einem Importanteil von 50-70% gemäß nationaler Wasserstoffstrategie im Jahr 2030. Dabei werden zur Versorgungssicherheit verschiedene Herkunftsländer und Importrouten betrachtet.

Wie viel Wasserstoff braucht Deutschland?

Transport und Verteilung
Infrastruktur für die H₂-Wirtschaft

Das Wasserstoff-Kernnetz transportiert den Wasserstoff über weite Strecken dorthin, wo er gebraucht wird. Hier treiben unsere Töchter terranets BW und ONTRAS den Aufbau voran. Aber auch auf Verteilnetzebene braucht es eine leistungsfähige, bedarfsgerechte H₂-Infrastruktur. Unsere Verteilnetzbetreiber wie die Netze BW bereiten diesen Umbau vor und planen die bedarfsgerechte Infrastruktur für den Energieträger der Zukunft.

Wie wird Wasserstoff transportiert?

Speicherung
Wasserstoff auf Vorrat

Ein wichtiger Bestandteil der Wasserstoffinfrastruktur sind große Speicher in unterirdischen Salzkavernen. Der Bedarf an H₂-Speichern in Deutschland wird steigen. Denn mit ihrer Hilfe lässt sich ein schwankender Energie­bedarf sicher abdecken. Daher brauchen wir perspektivisch sowohl die Erschließung neuer Speicherkapazitäten als auch die Umwidmung vorhandener Speicher.

Wie sich Wasserstoff speichern lässt

Nutzung
Produzieren, heizen, bewegen

Wasserstoff ist vielseitig nutzbar: Künftig soll er zum Beispiel Hochöfen anheizen und der Industrie als Rohstoff dienen. Auch in der Strom- und Wärmeerzeugung wird Wasserstoff eine wichtige Rolle spielen, und zwar maßgeblich dann, wenn keine Sonne scheint und wenig Wind weht. Hier machen wir uns im Rahmen unserer Fuel-Switch-Projekte bereit für den Energieträger der Zukunft.

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Projekte
Unser H₂-Engagement im Überblick

Als Infrastruktur­anbieter haben wir bereits viele regionale und lokale Wasserstoff­projekte und Real­labore gestartet, von der Herstellung aus Wasserkraft bis zum wasserstofffähigen Gaskraftwerk. So gestalten wir den Aufbau des nationalen Wasserstoff­marktes aktiv mit.

Quellen: EnBW, FNB Gas

Netzwerk
Gemeinsam für den H₂-Hochlauf

Die EnBW und ihre Tochter­unternehmen arbeiten im Bereich Wasserstoff eng zusammen. Das ermöglicht den Erfahrungs­austausch und führt zur Entwicklung richtungs­weisender Lösungen.

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