Jahresrückblick 2023: EnBW treibt Mobilitätswende voran

Die Elektromobilität befindet sich in ständigem Wandel – und die EnBW erwies sich auch im Jahr 2023 erneut als eine treibende Kraft. So bietet das EnBW HyperNetz mittlerweile Zugang zu einem europaweiten Ladenetz mit über 500.000 Ladepunkten. Durch den forcierten Ausbau der Schnellladeinfrastruktur blickt die EnBW heute auf mehr als 1.100 Standorte und über 4.000 Ladepunkte in Deutschland und setzte damit im vergangenen Jahr neue Maßstäbe in der Branche. Doch das war noch nicht alles.

Mit „Laden an Läden“ in Kooperation mit verschiedenen Handelsunternehmen und Einzelhändlern wie REWE und dm zeigt die EnBW, wie das Laden von E-Autos immer besser in den Alltag integriert werden kann. Bestnoten gab es in diesem Jahr zum Beispiel für das Engagement der EnBW im Bereich Nachhaltigkeit und für die Ladeinfrastruktur. Und natürlich brachte 2023 auch viele Neuerungen in der EnBW mobility+ App.


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EnBW-Schnellladenetz: Ausbau schreitet weiter voran

Das Schnellladenetz der EnBW wächst und wächst und wächst … Was den Ausbau der Ladeinfrastruktur betrifft, war die EnBW auch in diesem Jahr äußerst produktiv: Pro Arbeitstag wurde mehr als einen Schnellladestandort in Betrieb genommen. Die Rechnung ist ganz einfach: Im gesamten Jahr gab es in Deutschland je nach Bundesland maximal 251 Arbeitstage. Bereits im November hatte die EnBW Autofahrer*innen mehr als 251 neue Schnellladestandorte zur Verfügung gestellt. Zum Jahresende 2023 waren es  rund 300.

Unter den vielen neuen Standorten befindet sich auch der Schnellladepark Großburgwedel, der über 32 HPC-Schnellladepunkte verfügt und erstmals auch autonahe Services wie Staubsauger, Luftdruckmesser und Fußmattenreiniger bietet. Damit addiert sich die Anzahl der EnBW- Schnellladestandorte auf mehr als 1.100, an denen insgesamt über 4.000 Ladepunkte verfügbar sind. Zur Einordnung: Der zweit- und der drittgrößte Betreiber von Schnellladeinfrastruktur in Deutschland haben zusammengerechnet deutlich weniger Ladepunkte.

Mit gewohnt hohem Tempo setzte die EnBW auch im Jahr 2023 Maßstäbe in puncto Ausbau der Schnellladeinfrastruktur. Zudem betreibt sie das größte Schnellladenetz in Deutschland: Von Süderlügum an der dänischen Grenze bis Fischen in den Allgäuer Alpen, von Geilenkirchen an der niederländischen Grenze bis zur Europastadt Görlitz im Dreiländereck Deutschland-Polen: entlang von Fernverkehrsrouten, im Handel und in Städten wird Autofahrer*innen ultraschnelle Ladeinfrastruktur der höchsten Leistungsklasse von bis zu 400 Kilowatt mit entsprechend kurzen Ladezeiten geboten.

Ein Grund für den Erfolg: Als führende Betreiberin von Schnellladeinfrastruktur zeichnet sich die EnBW durch ihre effizienten Prozesse aus, die auf langjähriger Erfahrung basieren. Diese Expertise ermöglicht es, alle Herausforderungen bei der Errichtung neuer Ladestandorte schnell und effektiv zu bewältigen. Für das Jahr 2024 verspricht die EnBW, das Tempo beim Ausbau der Schnellladeinfrastruktur noch weiter zu steigern.

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Laden an Läden: Beim Einkaufen Reichweite nachladen

Nicht nur bei langen Fahrten unterwegs kommt es auf eine gute Versorgung mit Lademöglichkeiten an. Damit E-Mobilität alltagstauglich ist, sollte das Laden überall dort möglich sein, wo man gerade ist. Und wann steht der Stromer meist für eine längere Zeit? Zum Beispiel beim Einkaufen. Dieser Grundgedanke steht bei  „Laden an Läden“ im Mittelpunkt.

In Zusammenarbeit mit Partnern wie Bauhaus, REWE, dm, Globus oder HELLWEG treibt die EnBW bereits seit einigen Jahren den Ausbau des Schnellladenetzes an Einzelhandelsstandorten voran, um die Zeit während des Einkaufs für das Laden des E-Autos nutzen zu können. Und die Zusammenarbeit trägt Früchte: Allein an REWE- und Penny-Filialen sind zwischen Oktober 2022 und Oktober 2023 mehr als 100 Ladestandorte in Betrieb gegangen, bis Jahresende folgten weitere 30. So können Autofahrer*innen während eines 20-minütigen Einkaufs eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern nachladen. Genügend Energie für Alltagsfahrten in den folgenden zehn Tagen.

Für den Hochlauf einer nachhaltigen Mobilität sind diese Partnerschaften mit Handelsunternehmen und Einzelhandel wesentlich. Das Laden an immer mehr Orten integriert sich bequem in den Alltag der Menschen und bietet eine Möglichkeit, Elektromobilität zu nutzen, selbst wenn man keine eigene Wallbox zuhause hat.

EnBW-Schnellladepunkte im Miniatur Wunderland Hamburg

Tatsächlich wirkte die Mobilitätswende im Jahr 2023 nicht nur  an Autobahnen oder vor Supermärkten. Auch an Orten, an denen man es nicht unbedingt erwartet, ist der Übergang zur Elektromobilität in vollem Gange. Zum Beispiel im Miniatur Wunderland in Hamburg. Die größte Modelleisenbahn der Welt zählt zu den beliebtesten Touristenattraktionen der Hansestadt. Weit mehr als eine Million Besucher*innen freuen sich Jahr für Jahr über die liebevoll und detailreich gestaltete Anlage, die unsere Welt im Maßstab 1:87 nachbildet.

Die Modellbauer*innen legen viel Wert darauf, Entwicklungen der realen Welt auch im Kleinen möglichst genau abzubilden. Und was für Open-Air-Konzerte und Fußballstadien gilt, triff auch auf die E-Mobilität zu. Daher entstanden in Kooperation mit der EnBW in mehreren Modellwelten insgesamt 32 Ladepunkte. In der fiktiven Stadt „Knuffingen“ und in Mitteldeutschland findet man jeweils einen überdachten und beleuchteten Ladepark. Weitere Ladesäulen stehen vor einem REWE-Markt und einer hagebau-Filiale am Flughafen sowie auf dem Parkplatz des Volksparkstadions.

Miniaturwunderland der EnBW.

Durch die Zusammenarbeit mit dem Miniatur Wunderland Hamburg soll das Thema E-Mobilität noch mehr Aufmerksamkeit erhalten.

EnBW HyperNetz: Europaweit über 500.000 Ladepunkte

Die detailgetreue Nachbildung von Schnellladeparks im Miniatur Wunderland spiegelt die rasante Entwicklung wider, die die Elektromobilität auch in der realen Welt durchläuft. Auch hier erweist sich die EnBW in den unterschiedlichsten Bereichen als treibende Kraft. So wurde nicht nur das eigene Schnellladenetz immer weiter ausgebaut, sondern auch das gesamte EnBW HyperNetz kontinuierlich erweitert: Die EnBW mobility+ App bietet mittlerweile Zugang zu mehr als 500.000 Ladepunkten in 17 europäischen Ländern mit der höchsten Netzabdeckung.

Allein 2023 kamen innerhalb weniger Monate europaweit mehr als 100.000 Ladepunkte neu dazu, wodurch die EnBW einen neuen Meilenstein in puncto Abdeckung erreichte. Dies sind sowohl solche, die von der EnBW betrieben werden, als auch Ladepunkte Hunderter anderer Betreiber im In- und Ausland. Und überall gelten einheitliche und damit transparente Preise.

Bild einer Hand die ein Handy hält und auf der die mobility+ App der EnBW zu sehen ist.

Dabei gilt: Nicht nur die Quantität zählt, auch die Qualität muss stimmen. Und auch hier konnte die EnBW im vergangenen Jahr wieder überzeugen. Als Deutschlands bester Elektromobilitätsanbieter belegte EnBW mobility+  als E-Mobilitätsangebot der EnBW zum fünften Mal den ersten Platz im Ladenetztest der Fachzeitschrift „connect“ und überzeugte unter anderem durch hervorragenden Service, Leistung und Komfort. Vor allem die intuitive Bedienung und der informative Funktionsumfang der  konnten bei den Tester*innen punkten.

Doch damit nicht genug: Zugleich gab es von „connect“ die Bestnote als Charge Point Operator (CPO). Zum dritten Mal in Folge wurde EnBW mobility+ unter den deutschen Ladenetzbetreiber mit der Note „sehr gut“ ausgezeichnet. Die Jury lobte vor allem die rasante Ausbaugeschwindigkeit des Schnellladenetzes in Deutschland durch die EnBW. Auch der Komfort an den Schnellladestationen erhielt positive Resonanz, zum Beispiel am Schnellladepark Bispingen, wo die EnBW in Kooperation mit REWE in einem Pilotprojekt einen vollautomatisierten Shop eingerichtet hat.  Ergänzend zur Bestnote als CPO wurde EnBW mobility+ zum dritten Jahr in Folge AUTO BILD Testsieger bei der Ladenetz-Abdeckung.

Neue Funktionen in der EnBW mobility+ App verfügbar

Das Beispiel des vollautomatisierten Shops, an dem man rund um die Uhr einkaufen kann, zeigt auch: Da die E-Mobilität für immer mehr Menschen Teil des Alltags wird, wachsen auch die Ansprüche an die Services im e-mobilen Alltag.

Daher entwickelte die EnBW parallel zur Ladeinfrastruktur auch die eigene Lade-App weiter.  Die EnBW mobility+ App bietet zahlreiche Funktionen, mit denen sich das Finden von Ladepunkten, das Laden und das Bezahlen nahtlos sowohl in die Reiseplanung als auch in den Alltag einfügen. Mit der AutoCharge-Funktion startet der Ladevorgang zum Beispiel automatisch, nachdem das E-Auto mit der Ladesäule verbunden wurde.

Seit Frühjahr 2023 ist die EnBW mobility+ App auch über Android Auto verfügbar. Damit ist es für Nutzer*innen der Lade-App mit einem Android-Smartphone nun noch einfacher, Ladepunkte zu finden und anzusteuern, da sie die App über das Display ihres Stromers bedienen können. Die Nutzung der EnBW mobility+ App über Apple CarPlay ist bereits seit 2022 möglich.

Darüber hinaus kamen 2023 in der EnBW mobility+ App zahlreiche neue Features hinzu, die den Komfort und das Nutzererlebnis weiter verbessern:

  • Erweitere Filtermöglichkeiten zum Finden von Ladepunkten
  • Vereinfachte Menüführung & Tarifübersicht
  • Ladekostenprognose & Blockiergebühr-Timer
  • Filter für barrierearme Ladepunkte
  • Fotos von EnBW-Standorten (Ladetarif M & L)
  • „Besetzt seit“-Info bei Ladepunkten
  • Push-Nachricht, wenn der Akku zu 80 % geladen ist

Die kontinuierliche Weiterentwicklung der App honorierte auch die COMPUTER BILD und wählte die EnBW mobility+ App  zum Testsieger unter den Lade-Apps in der Kategorie “Freie Anbieter”. Die Tester*innen hoben unter anderem die “hervorragenden Filter und Vorauswahlen” und die “Info zur verstrichenen Belegungszeit des Ladepunktes, die eine Abschätzung der Verfügbarkeit erleichtert, sowie die sehr gute Bedienbarkeit” lobend hervor. Getestet wurden 12 Lade-Apps.

EnBW mobility+ erhält Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Das Engagement der EnBW für eine nachhaltige Mobilitätswende und eine hohe Alltagstauglichkeit der E-Mobilität wird nicht nur von ihren Kund*innen geschätzt. Auch die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises zeigte sich von den Leistungen überzeugt und zeichnete EnBW mobility+ 2023 als Vorreiterin beim Bau und Betrieb von Schnellladeinfrastruktur für Elektroautos in Deutschland aus, so die Begründung.

Die Auszeichnung prämiert seit 2008 nachhaltige Spitzenleistungen in Wirtschaft, Kommunen und Forschung und zählt zu den renommiertesten ihrer Art in Europa. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wurde im vergangenen Jahr zum 16. Mal verliehen. Der Preis ist für die EnBW natürlich ein Ansporn, weiter in eine nachhaltige mobile Zukunft zu investieren.

Vier Personen freuen sich über den Nachhaltigkeitspreis.

Mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2024 erhielt unsere Tochter EnBW mobility+ den verdienten Lohn für unermüdliches Engagement und Innovationen im Bereich Elektromobilität.

Ausblick 20204: Konzentration auf Wachstum

Betrachtet man alle Entwicklungen im Jahr 2023, hat die E-Mobilität einen sehr großen Schritt nach vorne gemacht und es ist klar: Die E-Mobilität ist längst kein Trend mehr, der wieder verschwindet. Dabei ist und bleibt die EnBW   treibende Kraft im Bereich Schnellladen und nimmt bei der Entwicklung von nutzerfreundlichen Angeboten eine Vorreiterrolle ein. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Bis zum Jahr 2030 soll das Schnellladeangebot im gesamten Bundesgebiet weiter ausgebaut werden. Wie die EnBW kurz vor der IAA Mobility in München verkündete, hat sie ihre Investitionen im Bereich E-Mobilität von mehr als 100 Millionen Euro jährlich noch einmal deutlich erhöht: In Zukunft sollen rund 200 Millionen Euro pro Jahr in den weiteren Ausbau investiert werden.

Auf der IAA Mobility präsentierte die EnBW zudem, wie nachhaltige Ladeparks der Zukunft aussehen werden. Dabei fokussiert man sich nicht nur auf ökologische Ziele. Das Konzept des „EnBW NextLevel Ladeparks“ beinhaltet unter anderem Verbesserungen bei der Inklusion, wie etwa barrierearme Ladeplätze. Damit setzt die EnBW auch in diesem Bereich neue Standards. Messebesucher*innen konnten den EnBW NextLevel Ladepark direkt am EnBW-Stand auf dem Münchner Königsplatz erleben.

Mit Blick auf die nächsten Jahre bleiben auch die Ausbauziele weiterhin ambitioniert: Bis 2030 sollen bundesweit rund 30.000 öffentliche EnBW-Schnellladepunkte zur Verfügung stehen, das entspricht dem Siebenfachen der aktuellen Zahl von über 4.000 Schnellladepunkten. In diesem Fall wird die EnBW einen relevanten Anteil der bis dahin erforderlichen öffentlichen Ladeinfrastruktur von 130.000 bis 150.000 HPC-Ladepunkten (High Power Charging für ultraschnelles Laden) in Deutschland stellen.

Ladestation Grossburgwedel.

Mit 32 HPC Ladepunkten gilt der Schnellladepark Großburgwedel als zweitgrößter EnBW Ladestandort.

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