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Das Wichtigste in Kürze
  • 2025 stammten 58,7 % des eingespeisten Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Energien, wobei Wind und Sonne mit 77,8 % den größten Anteil hatten.
  • 2025 wurden 958 neue Windräder mit 5.232 Megawatt (MW) Leistung in Betrieb genommen. Die Genehmigungen erreichten mit 20.765 MW einen Rekordwert.
  • Mit 17,5 Gigawatt Peak neu installierter Leistung und inzwischen mehr als 5,7 Millionen Photovoltaikanlagen wurde Solarenergie 2025 zur zweitwichtigsten Energiequelle.
  • Auch Batteriespeicher wurden fleißig gebaut und in Betrieb genommen 526.172 neue Anlagen erhöhten den Bestand auf 2,2 Millionen Speicher mit insgesamt 24.760 Megawattstunden Kapazität, was eine Steigerung um 25 % bedeutet.
  • Der Netzausbau kam voran: 2025 wurden 6.295 Leitungskilometer genehmigt (+98 %), und weitere 5.137 Kilometer befinden sich im Bau.
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1. Erneuerbare liefern den meisten Strom

Rund 59 % des Stroms, der 2025 ins öffentliche Netz eingespeist wurde, stammte aus Wind, Solar & Co. Damit waren erneuerbare Energien ierneuerbare Energien im vergangenen Jahr die wichtigste Säule der deutschen Stromversorgung. Mit 28 Prozent lieferten Windkraftanlagen auch 2025 wieder den meisten Strom – trotz des außergewöhnlich windschwachen Frühjahrs.

Schaut man sich die Erzeugung mit Erneuerbaren Anlagen im Detail an, dominieren mit fast 80 Prozent auch hier Wind und Sonne. Gefolgt von Biomasse, Wasserkraft und Geothermie auf den Plätzen drei bis fünf.

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Anteil erneuerbarer Energien an der Nettostromerzeugung in Deutschland
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Öffentliche Nettostromerzeugung aus erneuerbaren Energien 2025
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Gesamte Bruttoleistung von Windenergieanlagen an Land und zur See in MW
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2. Rekorde für Windkraft an Land

Die installierte Leistung aller Windkraftanlagen stieg 2025 auf 77.370 Megawatt (MW) – ein Plus von 6,3 Prozent zum Vorjahr. Zu verdanken ist das der guten Entwicklung bei den Windenergieanlagen an Land: 2025 war das zweitbeste Zubaujahr der deutschen Geschichte. Laut Bundesverband Windenergie wurden 958 Windräder mit einer Leistung von 5.232 MW in Betrieb genommen. Die meisten Windräder an Land entstanden in Nordrhein-Westfalen (1.358 MW) gefolgt von Niedersachsen (1.133 MW) und Schleswig-Holstein (790 MW) auf den Plätzen zwei und drei.

Übrigens ging es auch bei den Genehmigungen für Windenergieanlagen an Land voran: 20.765 MW wurden letztes Jahr von den Behörden genehmigt – auch das ein neuer Rekord.

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3. Solarenergie schlägt Braunkohle

2025 rückte die Solarenergie zur zweitwichtigsten Energieform im deutschen Energiemix auf. Das lag zum einen an daran, dass 2025 mit 1.945 Sonnenstunden ein außergewöhnlich sonniges Jahr war, zum anderen an den hohen Ausbauzahlen: Mit 17,5 Gigawatt Peak (GWp) wurden mehr Anlagen neu installiert als noch 2024.

Kein Wunder also, dass die mehr als 5,7 Millionen kleinen und großen Photovoltaik-Einheiten 2025 dann sogar mehr Strom als die deutschen Braunkohlekraftwerke (71 TWh vs. 67 TWh) erzeugten.

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Jährlicher Brutto-Zubau von PV-Anlagen in Deutschland in GWp
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Entwicklung Batteriespeicherleistung in MWh
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4. Fast 530.000 neue Batteriespeicher

Batteriespeicher boomen. 2025 stieg ihre Zahl um 526.172 auf nunmehr 2,2 Millionen Stück. Zusammen haben sie eine Speicherleistung von 24.760 Megawattstunden. Das sind 25 Prozent mehr als noch 2024.

Die meisten Batteriespeicher (80 Prozent) sind nach wie vor kleine Anlagen, sogenannte Heimspeicher. Aber Gewerbe- und Großspeicher holen auf: mit 3.830 Megawattstunden liegen Großspeicher auf Rang zwei der verfügbaren Speicherleistung. Mit einem Plus von 81 Prozent haben sie im vergangenen Jahr außerdem die größte Steigerungsrate bei den Neuinstallationen hingelegt. Das Segment der Gewerbespeicher liegt mit 48 Prozent knapp dahinter.

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5. Doppelte Geschwindigkeit beim Netzausbau

Auch 2025 ging es beim so wichtigen Netzausbau voran: Laut Bundesnetzagentur befanden sich 2025 6.295 Kilometer in der Genehmigung, weitere 5.137 Kilometer bereits im Bau – darunter auch Bauabschnitte der Stromtrassen „Ultranet“ und „SuedLink“, die Strom vom Norden in den Süden transportieren sollen.

Denn um noch mehr Strom aus erneuerbaren Energien zu gewinnen, braucht es nicht nur jede Menge neuer Wind- und Solarparks, sondern auch Netze, die den grünen Strom verteilen. Sie sind die Grundlage für eine stabile und sichere Stromversorgung.

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Stromnetzausbau im deutschen Übertragungsnetz in km
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Durchschnittliche Strompreise für Haushaltskunden, Verbrauch: 3.500 kWh/Jahr
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6. Strompreise für Haushaltskunden gesunken

Alles wird teurer? Für die Strompreise trifft das nicht zu. Denn die sind laut Branchenverband BDEW das dritte Jahr in Folge gesunken und liegen Ende 2025 bei durchschnittlich 39,6 Cent pro Kilowattstunde - ein Minus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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7. Jede fünfte Neuzulassung ist ein E-Auto

2025 wurden 545.142 Elektroautos neu zugelassen. Das entspricht einem Anteil von 19 Prozent an allen Neuzulassungen. Betrachtet man den gesamten Fahrzeugbestand, sind bereits mehr als drei Prozent der Fahrzeuge E-Autos – 2024 lag ihr Anteil noch bei 2,5 Prozent. Für 2026 rechnen Experten mit einem weiteren Anstieg. Denn seit Januar gibt es die neue E-Auto-Förderung für Privathaushalte.

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Anzahl der neu zugelassenen Elektroautos in Deutschland
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Anzahl der öffentlichen Schnellladepunkte* in Deutschland
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8. 32 neue Schnellladepunkte pro Tag

Die Zahl der öffentlichen Schnellladepunkte hat 2025 in Deutschland ordentlich zugelegt: Jeden Tag sind im Schnitt 32 neue Ladepunkte hinzugekommen. Insgesamt fast 45.000 öffentliche Schnellladepunkte finden sich in Deutschland, an denen mit mindestens 50 Kilowatt (kW) geladen werden kann.

Mit mehr als 8.000 Schnellladepunkten betreibt EnBW das derzeit größte Schnellladenetz, an denen entsprechende Fahrzeuge in nur 20 Minuten für bis zu 400 km Reichweite laden können. Bis 2030 soll diese Zahl auf 20.000 Schnellladepunkte bundesweit anwachsen.

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9. CO₂-Emissionen gesenkt

Deutschland hat 2025 weniger Treibhausgase ausgestoßen: Insgesamt waren es 640 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente (Mio. t CO₂-Aq) und damit 16 Mio. t CO₂-Aq weniger als 2024. Zwar hat Deutschland damit das erlaubte Emissionsbudget von 662 Mio. t CO₂-Aq eingehalten, aber der Einspareffekt fiel 2025 deutlich kleiner aus als noch im Vorjahr. Während Energiewirtschaft und Industrie ihre Emissionen auch 2025 senken konnten, stiegen sie im Verkehr und Gebäudesektor aufgrund höherer Verbräuche und kälteren Temperaturen.

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Treibhausgasemissionen absolut 2025 und in Mio. t CO₂e
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