Grundwissen: Was ist der Unterschied zwischen AC- und DC-Laden?

Beim Laden von E-Autos kann grundsätzlich zwischen AC- und DC-Ladestationen unterschieden werden. Hier erfährst du, was es mit den beiden Lademöglichkeiten auf sich hat.

Da der Akku eines E-Autos nur Gleichstrom (DC) aufnehmen kann, muss der Wechselstrom (AC) aus dem Netz vorher umgewandelt werden. Geschieht das über das On-Board-Ladegerät im Auto, wird vom AC-Laden gesprochen. Wird dieser Prozess von einem Gleichrichter in der Ladestation übernommen, handelt es sich um das sogenannte DC-Laden.

Grundsätzlich gibt es beim Laden dann zwei limitierende Faktoren: die maximale Ladeleistung, die die Ladestation abgibt, sowie diejenige, die das E-Auto abhängig vom internen Ladegerät abrufen kann. Beim Wechselstromladen lässt sich die verfügbare Ladeleistung nach folgender Formel berechnen: Ladeleistung = Phasen x Spannung x Stromstärke. Entscheidend sind also die vorhandene Netzspannung, die Stromstärke sowie, ob ein- oder dreiphasig geladen wird.

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Lässt der On-Board-Charger nur einphasiges Laden zu, liegt die maximale Ladeleistung demnach bei 7,4 kW. Wer nun die Ladedauer für sein Fahrzeug berechnen möchte, folgt ganz grob der Gleichung Ladezeit = Batteriekapazität / Ladeleistung. Allerdings rufen E-Autos die maximal mögliche Ladeleistung nicht konstant ab, sondern richten diese nach Ladezustand und Temperatur der Batterie aus, um diese zu schonen.

In der Regel wird die Leistung deutlich gedrosselt, sobald der Akku zu 80 Prozent geladen ist. Zudem treten immer Ladeverluste auf, weshalb die tatsächlich geladene Energiemenge über der angegebenen Kapazität liegt.

Logo Auto Motor SportText: Annette Bender-Napp, Carina Belluomo